Leistungsspektrum
- Konservierung
Geschäftsbereiche
Beteiligungen
Der Naturwerkstein in der Denkmalpflege unterliegt besonderen Anforderungen im Hinblick auf Reinigung, Festigung, Hydrophobierung sowie Steinkonservierung.

Wir sind in der Lage den jeweils angetroffenen Verwitterungsprozess zu analysieren und die erforderlichen konservierenden Maßnahmen, z..B. durch Zufuhr von Bindemittel von unseren Restauratoren, einzuleiten.

Dabei werden nach der eingebundenen Voruntersuchung am Objekt, labortechnische Untersuchungen durchgeführt und die entsprechenden Konservierungsmaßnahmen in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden von uns eingeleitet.


 
        Maßnahmenkatalog für die Steinkonservierung


I)        Schadensanalyse, Ermittlung der Schadensursache
  1. Bewertung der Umweltsituation und des Standortes, Messung der Immisionsraten (SO2) und des pH-Wertes des Regens
  2. Festlegung und Bewertung von Materialschäden:
    Frost und Kondensatschäden, chemische und biologische Korrosion, mechanische Korrosion, Salzschäden, Schalenbildung, Abblätterung, Absanden, Bildung von Rissen, Bindemittelumlagerung und -umwandlung
  3. Bestimmung der Verwitterungstiefe


II)      
Materialanalyse, Steinuntersuchung
  1. Bestimmung der Wasseraufnahme
  2. Bestimmung der Art des Bindemittels (wasserlösliche, säurelösliche Anteile)
  3. Bestimmung der Konservierbarkeit (z.B. Prüfung auf quellbare Silicate, usw.)
  4. Bestimmung der Konservierungsmittelaufnahme
  5. Bestimmung der max. Eindringtiefe der einzelnen Konservierungsmittel bzw. Bestimmung der Eindringtiefe in Abhängigkeit von der Einwirkungsdauer der Konservierungsmittel
  6. Bestimmung der reduzierten Wasseraufnahme nach der Konservierung
  7. Durchführung eines Salzsprengtests in Anlehnung an DIN 52111

III)      Festlegung des Konservierungsverfahrens,
          Aufstellen der Leistungsverzeichnisse
  1. Wertung der Gesamtergebnisse der Steinuntersuchung
  2. Anlegen einer Musterfläche am Objekt
  3. Überprüfung der Ergebnisse der Materialanalyse an der Musterfläche durch Entnahme und Untersuchung von Proben (Bohrkerne)
  4. Endgültige Festlegung des Konservierungsverfahrens; Reinigung, erste Konservierung, Steinergänzung, Fugensanierung, Rissesanierung, zweite Konservierung, Farbangleich, Steinschutz
  5. Festlegung der spezifischen Materialeigenschaften und Materialmengen im Leistungsverzeichnis
IV)     Überprüfung der durchgeführten Bauleistungen
  1. Optische Bewertung der durchgeführten Arbeiten
  2. Entnahme von Baustoffproben (Bohrkerne)
  3. Untersuchung der Bohrkerne aus Wasseraufnahme, Wasserdampfdurchlässigkeit und Eindringtiefe der Konservierungsmittel
  4. Wertung der Ergebnisse, Vergleich mit den Werten der Materialanalyse
  5. Aufstellen eines entsprechenden Abnahmeprotokolls